Newsletter Q4/2015

 

Transparenzinitiative: Gelassen zur ersten VeröffentlichungFotolia 58113792 Geld Stethoskop 200 x130

2016 ist es soweit: erstmalig müssen pharmazeutische Unternehmen geldwerte Leistungen, die sie Ärzten und anderen Angehörigen der Fachkreise zukommen lassen, veröffentlichen. Was sich so einfach anhört, ist eine Herausforderung an IT und Datenmanagement. Direkt + online unterstützt Sie dabei mit individuellen Lösungen.

Um mehr Transparenz in die Zusammenarbeit von Fachkreisen (Healthcare Professionals/ HCPs) und Pharmaunternehmen zu bringen, haben sich die Mitgliedsfirmen des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) verpflichtet, alle Zuwendungen an diesen Personenkreis zu veröffentlichen. Dabei werden Zahlungen im Zusammenhang mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aggregiert, d.h. ohne Namensnennung, publik gemacht. Zahlungen für Honorare, Kongresseinladungen etc. mit Angabe von Name, Adresse und Arztnummer.

Was müssen Sie konkret tun, um die Anforderungen der Transparenzinitiative zu erfüllen? 

Aus datenschutzrechtlichen Gründen müssen Sie vor der jeweiligen Zuwendung an einen HCP dessen explizite Einwilligung zur Veröffentlichung (Permission) einholen. Diese Einverständniserklärungen müssen verwaltet und für mindestens 3 Jahre gespeichert werden.

Wie kann direkt + online Sie dabei unterstützen?

  • Wir können ausstehende Permissions  über Direktmarketingaktionen für Sie anfordern. Sie können uns die Erfassung der Permissions, die Sie per Post oder über den Außendienst erhalten, überlassen. Wir digitalisieren die Einverständniserklärungen und verwalten sie in einer Datenbank. Natürlich sorgen wir auch für eine Anbindung der Permissionverwaltung an Ihr CRM-System.

Idealer Weise kann Ihr Außendienst oder die Kongressorganisation die Einwilligungen der HCPs, aber auch die Beträge, die im jeweiligen Zeitraum veröffentlicht werden, jederzeit einsehen. So können Rückfragen der Kunden kompetent und schnell beantwortet werden.

Wie kann direkt + online Sie dabei unterstützen?

  • Wir können Ihnen individuelle Lösungen zur Anbindung der Permissiondatenbank, in der die Beträge und die Einwilligungserklärungen gespeichert sind, bereitstellen.  Zusätzlich ist es möglich, dass die Informationen auf den iPads oder Laptops der Außendienstmitarbeiter angezeigt werden.

Die HCPs sollten vor der Veröffentlichung per E-Mail oder Post darüber informiert werden, welcher Betrag auf der Internetseite unter ihrem Namen öffentlich gemacht wird.

Wie kann direkt + online Sie dabei unterstützen?

  • Diese Informationen können wir in Ihrem Namen über unseren Lettershop postalisch oder per E-Mail an die HCPs versenden.

Abschließend muss der jährliche Report möglichst automatisiert aus der der Datenbank erstellt werden.

Wie kann direkt + online Sie dabei unterstützen?

  • Wir können für Sie nach den formalen Vorgaben des FSA den jährlichen Report erstellen, den Sie dann auf Ihrer Webseite veröffentlichen.

Auch wenn es Forderungen der Politik gibt diese freiwillige Transparenzinitiative durch eine gesetzliche Vorgabe zu ersetzen, gilt vorerst eine Veröffentlichungspflicht bis Mitte 2016. Es ist nicht mehr viel Zeit bis dahin! Möchten Sie mehr erfahren, dann nehmen Sie noch heute unverbindlich mit uns Kontakt auf und sprechen Sie mit uns über individuelle Lösungen bei der Umsetzung der Transparenzinitiative. Über die Entwicklungen bei einer gesetzlichen Vorgabe halten wir Sie auf dem Laufenden!

  

Fühlen Sie sich im sicheren Hafen?Fotolia 84052766 Hafenpoller 200 x 130

Am 6. Oktober 2015 hat der Europäische Gerichtshof das Datenschutzabkommen Safe Harbor zwischen der EU und den USA für ungültig erklärt. Was heißt das für Sie? Mit direkt + online als Datenpartner sind Sie tatsächlich im sicheren Hafen, denn unsere Server stehen ausnahmslos in Deutschland und werden auch hier gepflegt und gehostet. Aber nicht bei allen deutschen Datenanbietern ist das so.

Safe Harbor wurde im Jahr 2000 eingeführt, um einen sicheren Austausch von personenbezogenen Daten zwischen europäischen Ländern und den USA zu gewährleisten, wo Daten weniger gut geschützt sind, als nach EU-Recht gefordert. US-Unternehmen konnten sich auf einer Liste des US-Handelsministeriums eintragen lassen, wenn sie sich verpflichteten, die Safe Harbor Principles und die dazugehörenden FAQ (Frequently asked Questions) zu befolgen. Damit waren Sie dem Safe Harbor beigetreten und europäische Unternehmen konnten personenbezogene Daten sicher mit ihnen austauschen.

Nach den Enthüllungen von Edward Snowden 2013 hatten die deutschen Datenschutzbeauftragten Zweifel an der Sicherheit des Safe-Harbor-Systems. Daraus folgte nun eine Entscheidung des Europäische Gerichtshofs, der am 6. Oktober das Safe Harbor Abkommen für ungültig erklärte. Durch dieses Urteil ist die Übermittlung von Daten, die allein über Safe Harbor abgesichert ist, illegal. Unternehmen, die darauf nicht vorbereitet sind, könnten daher gezwungen sein, die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA komplett zu stoppen. Viele Firmen, einschließlich pharmazeutischer und biotechnologischer Unternehmen, die personenbezogene Daten von medizinischem Fachpersonal nutzen, müssen nun mit Partnern in den USA alternative Vertragsklauseln im Sinne des Datenschutzgesetzes erarbeiten. Dabei sollten die Personen, deren Daten in die USA übermittelt werden, über die Gefahr eines Zugriffs der amerikanischen Behörden informiert werden.

Da aktuell Änderungen zu erwarten sind, raten wir Ihnen, sich regelmäßig hier über die EU Guidelines zu informieren.

 

Master-Data-Management neu gedacht: Harmonisieren Sie Ihre DatenweltenFotolia 77734357 Goldner Schlüssel 200 x 130

Halten Sie Kunden-Stammdaten in mehr als einem System vor (bspw.im CRM-, ERP- und Finanzsystem) und wollen zusammenfassende Analysen mit Daten aus allen Systemen auf einem bestimmten Kunden oder auf einer bestimmt Kundengruppe durchführen? 

Werden Kundenstammdaten in unterschiedlichen Systemen gespeichert, sind die Kundendaten in den verschiedenen Systemen häufig uneinheitlich oder sogar uneindeutig. Die Suche nach den richtigen Kunden ist mühsam und zeitaufwendig - eine einheitliche Sicht ist nicht wirklich gegeben.

Über viele Jahre hinweg hat sich direkt + online mit diesen Fragestellungen und Problemen auseinandergesetzt und Lösungen zur Verarbeitung, Aufbereitung und Vereinheitlichung von Datenbeständen geschaffen. Das direkt + online Master-Data-Management verfügt über die Möglichkeit, all die vorhandenen internen Daten zu Golden Records zusammenzuführen. Die je nach System unterschiedlichen Idents für Personen und Einrichtungen werden durch das Master-Data-Management zueinander zu einem Golden Record zusammengeführt inkl. Historisierung. Mit dem Golden Record stehen Ihnen somit immer nutzbare Daten zur Verfügung und Dubletten werden vermieden. Der hohe Zeitaufwand bei Konsolidierung und Abgleich der Daten gehören somit der Vergangenheit an.

Das MDM-Tool von direkt + online verfügt weiterhin über eine Online-Oberfläche und einem standardisiertem Interface. So können die gebildeten goldenen Records inkl. Herkunftsausprägungen über das System eingesehen und genutzt werden.
 
Ist der Golden Record erstellt, ist eine fortwährende Pflege wichtig. Wir bieten Ihnen natürlich auch die permanente Fortführung des Prozesses an. So erreichen Sie Ihre Kunden einfach und effizient!

Wenn Sie Interesse an unserem Golden Record-Service haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

Konzentration im Apothekenmarkt: Fakten und Implikationen für das MarketingFotolia 36881866 Apo Geschlossen 200x130

Wie Sie verschiedenen Medien in Deutschland entnehmen können, geht die Anzahl der selbstständigen öffentlichen Apotheken weiterhin zurück. Laut ABDA* war Ende 2014 der niedrigste Stand erreicht, mit der Tendenz weiter fallend. direkt + online kann diesen Trend nicht stoppen, aber wir können Ihnen bei der gezielten Ansprache von Apotheken mit validen Adressen und vielen Zusatzinformationen helfen.

Einzelapotheken sind hier besonders gefährdet. Um ihre Position zu stärken und sich wirtschaftlich auf tragfähigere Füße zu stellen, nutzen immer mehr Apotheken die Möglichkeit, der Betreibung einer Haupt-Apotheke mit bis zu 3 Filialapotheken im näheren Umkreis. Während die Zahl der selbständigen Apotheker weiterhin sinkt, nimmt die Zahl der Filialapotheken deutlich zu.

Apotheken gesamt 304x160Entwicklung Apotheken 256x160

 

Für Ihre gezielten Marketingmaßnahmen ist es daher u.a. wichtig zu wissen

  •  welche Apothekenkooperationen bestehen
  •  Mehrbesitz von Apotheken eines Apothekers
  •  welche Apotheke verfügt zusätzlich über eine Online-Versandapotheke(n)
  •  Lage und Größe der Apotheke

Die Healthcare-Datenbank von direkt + online kann Ihnen dies Fragestellungen beantworten. Wir pflegen unsere Datenbank für Sie durch:

  • Eigenrecherchen
  • öffentliche Verzeichnisse
  • pers. telefonische Auskunft der Apotheken
  • Meldungen durch Außendienste
  • Medizinische Fachverlage
  • Dialogcenter und Veranstaltungsagenturen

Täglich werden Adressänderungen an unsere Referenzdatenbank gemeldet. Wir verlassen uns bei der Pflege unserer Adress-Datenbank jedoch nicht auf Informationen aus dritter Hand: Jede Information, die uns erreicht, wird von unseren Mitarbeitern ausnahmslos telefonisch verifiziert und angereichert. So auch bei unseren Apotheken-Adressen.

Wenn Sie Interesse an unserem Apotheken-Adresspool haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

Änderungen bei der Infopost zum 1.1.2016Fotolia 68490380 Briefkasten 200 x 130

Ab Januar 2016 wird die Deutsche Post grundlegende  Änderungen im Bereich der Infopost vornehmen.
Aus Infopost wird DialogPost mit diesen wesentlichen Änderungen:

  1. Die Formate werden reduziert
    Aus bisher vier Formaten wird es ab 2016 nur noch zwei geben. Infopost Kompakt und Maxi werden abgeschafft. Die Abschaffung von Maxi hat vor allem Auswirkungen für Kunden die Ihre Muster- und Broschüren mit Infopost verschickt haben. direkt + online hat hier eine sehr gute Alternative mit dem Produkt „Parcel Letter“ von DPD – sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

  2. Die Zustellung erfolgt nur an bestimmten Tagen
    Die Einlieferung von DialogPost ist ab 2016 nur noch Dienstag bis Freitag möglich und die Auslieferung erfolgt Dienstag bis Freitag in der Folgewoche. Das heißt, wird ein Mailing am Dienstag oder Mittwoch zu Post gebracht, erfolgt die Auslieferung an den Empfänger ab Dienstag der nächsten Woche. Eine Alternative (wenn auch teurer) ist hier die Konsolidierung, gerne beraten wir sie hierzu.

  3. Die Preise werden übersichtlicher
    Bisher gab es 2033 form- und gewichtsabhängige Preise bei Infopost. Bei der Dialogpost wird es nur noch 7 Preise geben.

Man kann also zusammenfassen, dass die neue DialogPost weniger flexibel ist. Wir haben uns deshalb für Sie mit Alternativen befasst. Kommen Sie auf uns zu, wir beraten Sie gerne und umfassend zu flexibleren Versandarten. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

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